Zukunftsprojekte stärken Attraktivität

FamilienzentrumMit innovativen Zukunftsprojekten, die alle Generationen im Blick haben, wird Langquaid auch in diesem Jahr seine Attraktivität weiter ausbauen, dies wurde bei der jüngsten Zusammenkunft des CSU-Teams deutlich, in der die anstehenden Projekte des Jahres 2018 im Mittelpunkt standen. Insbesondere der Bereich der Kinderbetreuung nimmt hier eine ganz besondere Stellung ein. So wird in diesem Jahr der Kindergarten St. Jakob einer kompletten Außensanierung unterzogen, die der Markt mit einem erheblichen Anteil mitfinanziert, am Kindergarten „Rappelkiste“ wird ein eigener Therapeutenraum angebaut, der künftig für die herausragende integrative Arbeit dieser Einrichtung zur Verfügung stehen wird und nicht zuletzt entsteht im neuen Familien- und Bildungszentrum eine weitere Kindertagesstätte mit Kinderkrippe und Kindergarten, um dem stetig steigenden Bedarf gerecht zu werden. Bürgermeister Herbert Blascheck betonte, dass Langquaid auch im Bereich der Kinder- und Familienfreundlichkeit zu den führenden Gemeinden im Landkreis Kelheim gehöre und dass dies auch ein besonderes Qualitätsmerkmal für den Markt ist.

Sehr intensiv diskutiert wurde das neue Familien- und Bildungszentrums, das derzeit mit großen Schritten in der Schulstraße entsteht. Markträtin Marion Südholt wies dabei auf das besondere und bisher einmalige Konzept hin, mit dem Langquaid ihrer Meinung nach seinen Anspruch eine generationenfreundliche Kommune zu sein, wieder einmal deutlich unterstreicht. Die Kombination von Kinderkrippe und Kindergarten im Erdgeschoss sowie eine Tagespflege für Senioren im ersten Obergeschoss bedeutet hier nicht nur die Schaffung weiterer Angebote sondern ein Miteinander der Generationen, betonte Dritte Bürgermeisterin Margret Wermuth. Diese besondere Kombination wird auch noch durch die Volkshochschule ergänzt, die im zweiten Obergeschoss auf einer Fläche von 400 m² moderne Räume erhalten wird. Die Volkshochschule, so Marktrat Stefan Handschuh, erfreut sich nicht nur größter Beliebtheit sondern ist auch eine sehr wichtige Bildungseinrichtung im Markt, die nun auch räumlich optimal aufgestellt wird. Möglich gemacht werden diese neuen Räume für die Volkshochschule insbesondere auch durch sehr hohe Fördermittel in Höhe von 90% aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Markträtin Christa Meyerhofer lobte in diesem Zusammenhang das große Engagement von Bürgermeister Herbert Blascheck, der es wieder einmal geschafft hat, diese hohe Förderung, die nur fünf Gemeinden in Niederbayern erhalten, nach Langquaid zu holen.

Weiteres Thema des Abends war auch das neue Baugebiet „Sinsbuch“, in dem 30 neue Bauplätze entstehen werden. Fraktionssprecher Erwin Schwarz zeigte hierzu auf, dass Langquaid damit seinen Weg eines gesunden Wachstums und einer gesunden Entwicklung ganz gezielt weitergeht. Auch in Zeiten, in denen eine sehr große Nachfrage nach Bauplätzen besteht, weichen wir davon nicht ab und weisen auch dieses Mal ein überschaubares Baugebiet, das in aller erster Linie Langquaidern zur Verfügung stehen soll, aus, so Erwin Schwarz.

Ganz im Sinne von „Leben findet Innenstadt“ werteten die Versammlungsteilnehmer den anstehenden Neubau des Edeka-Lebensmittelvollsortimenters am zentrumsnahen Standort an der Leierndorferstraße. Damit wird nicht nur ein deutliches Zeichen für das Zentrum gesetzt, sondern auch der Marktplatz in seiner Funktionsvielfalt weiter gestärkt, sagte Benjamin Rautenberg, der dabei auch auf das neue Hotel, das am Marktplatz entstehen wird verwies, das ebenfalls die Zentrumsfunktion weiter ausbaut.

Marktrat Johann Wocheslander beleuchtete anschließend auch noch die Thematik des ländlichen Kernwegenetzes, das Langquaid gemeinsam mit acht weiteren Gemeinden erarbeitet. Als Vorausschauend bezeichnete er auch, dass Langquaid über dieses Kernwegenetz hinaus von einem unabhängigen Büro ein Konzept für alle ländlichen Wege erarbeiten lasse, in dem neben einer Bestandsaufnahme auch Sanierungsvorschläge und Prioritäten festgelegt werden.

Natürlich durfte auch das Thema Straßenausbaubeiträge in der Diskussionsrunde nicht fehlen. Bereits im Jahr 2003 hat der Markt Langquaid seine Straßenausbaubeitragssatzung aufgehoben und finanziert seither seine Straßensanierungen aus dem allgemeinen Haushalt. Damit wird zielgerichtet saniert, ohne die Anlieger zusätzlich zu belasten, das sehen wir als einen gerechten Weg an, der sich in Langquaid auch bestens bewährt hat, so Marktrat Herbert Blümel der dies mit der nun angekündigten bayernweiten Abschaffung der Straßenausbaubeiträge auch so bestätigt sieht.

Auch im Dialog mit den Bürgern hat sich die  Langquaider CSU wieder einiges vorgenommen. Fester Bestandteil werden dabei auch wieder die Bürgergespräche sein, die die Langquaider CSU regelmäßig in allen Ortsteilen anbietet, um mit den Bürgern vor Ort auch weiterhin im Gespräch zu bleiben und auch deren Vorschläge und Ideen in die aktuelle Arbeit mit einzubinden. Eine weitere Plattform zum Austausch bietet der Bevölkerung auch in diesem Jahr die Aktion CSU auf Tour, in der u.a. auch eine Besichtigung des Wasserwerks auf dem Programm steht. Beim Frühlingsempfang am 23. März wird das Trio MiSchKa aus Hemau zu Gast sein, das in ihren „Kleinstadtg’schichtn“ erfrischend und pointenreich auf satirisch-humorvolle Art das Leben in der Kleinstadt porträtiert, stellte Thomas Schmidt vor. Hans Rautenberg stellte die diesjährige Bürgerfahrt vor, die unter seiner bewährten Organisation am 7. September stattfinden wird.