CSU auf Tour bei den Baumaßnahmen an der Schulsporthalle

Baustelle Schule1.JPGSchulsporthalle wird attraktiver – Heizung mit regenerativer Energie

Im Rahmen ihrer Aktion „CSU auf Tour Miteinander reden – Miteinander handeln“ hat die  Langquaider CSU die Baumaßnahmen an der Schulsporthalle besichtigt. CSU-Vorsitzender Herbert Blascheck erläuterte eingangs, dass es gelungen sei, Gelder aus dem staatlichen Konjunkturpaket II nach Langquaid zu holen. Dass dies gelungen ist, sei auch deshalb sehr erfreulich, da in Niederbayern insgesamt 140 Projekte zur Förderung eingereicht und davon nur 70 Projekte ausgewählt wurden.

Da Langquaid bei den ausgewählten Projekten vorne mit dabei ist, fließt in diesem Jahr ein staatlicher Zuschuss von 87,5% für die energetische Verbesserung der Schule. Das Konzept, so Blascheck beinhalte den Bau einer Hackschnitzelheizung, mit der in Zukunft sowohl die Grund- als auch die Mittelschule und die Schulsporthalle geheizt werden. Damit  sei eine jährliche Kosteneinsparung von über € 15.000,– verbunden. Zudem können die für die Heizung benötigten Hackschnitzel von Landwirten aus der Region geliefert werden.

Architektin Evi Kanamüller-Wöhrl und Baureferent Hermann Pritsch erläuterten die Baumaßnahmen und den zeitlichen Rahmen. Dabei war zu hören, dass der Gebäudeanbau aus einem Bunker, Lager, Heizraum sowie einem Geräteraum für Sportgeräte bestehen wird. Darüber befindet sich dann die Tribüne in vier Reihen mit rund 200 Plätzen sowie eine WC-Anlage. Zum Heizsystem war zu erfahren, dass bisher ein Gaskessel mit 545 KW die Gebäude versorgt und künftig ein Holzkessel mit 300 KW sowie ein Pufferspeicher mit 9000 Liter. Die Sanitäranlagen, die noch aus der Bauzeit der Schulturnhalle stammen, werden ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Die WC-Anlagen werden zum Teil neu angeordnet, damit möglichst alle direkt von der Halle aus  erreichbar sind.

Als Standort für die neue Hackschnitzelheizung, wurde bewusst ein Anbau an die Schulsporthalle gewählt,  da sich dadurch auch die Möglichkeit ergibt, zusätzliche, dringend benötigte Geräteräume für die Halle zu schaffen und über diesen Geräteräumen und der Hackschnitzelheizung eben auch kostengünstig eine Zuschauertribüne für die Schulsporthalle untergebracht werden kann.

Fraktionssprecher Erwin Schwarz betonte, dass diese Maßnahme ohne die Förderung mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket nicht möglich gewesen wäre. Damit werde nun zum einen mit der Umstellung auf ein regeneratives Heizsystem dem ökologischen Gedanken Rechnung getragen und zum anderen werde die Schulsporthalle weiter optimiert und noch attraktiver als Sport- und Veranstaltungshalle. Insgesamt, so Schwarz verfüge die Schulsporthalle, die in drei Hallenteile abgetrennt werden kann, über eine Hallenfläche von 900 m². Mit der neuen Zuschauertribüne, die die Halle weiter aufwerte und auf der 200 Personen Platz finden werden, stehen dann für kulturelle Veranstaltungen insgesamt über 1.000 Sitzplätze zur Verfügung.